Dialog in der künstlerischen Arbeit

Dialogische Gesten umfasst Arbeiten, die aus einem unmittelbaren Wechselspiel hervorgehen:

Ein Kind setzt eine erste Spur, einen Strich, eine Bewegung. Die Malerin antwortet mit einer klaren, erwachsenen Setzung, die nicht korrigiert, sondern weiterführt.

In diesem Hin‑und‑Her entsteht ein Beziehungsraum, in dem Geste, Farbe und Form miteinander verhandelt werden. Die Bilder tragen die Spannung zwischen Offenheit und Struktur, zwischen kindlicher Freiheit und erwachsener Präzision. Sie zeigen den Moment, in dem zwei Wahrnehmungen sich berühren und eine neue, gemeinsame Bildsprache entsteht.

 

Positionierung im Gesamtwerk:  

Die Werkgruppe erweitert meine malerische Praxis um ein dialogisches Verfahren. Sie verbindet meine Themen – Resonanz, Übergänge, Schichten, Figuren im Licht – mit einer zweiten Stimme, die das Bild nicht stört, sondern belebt. Die Arbeiten stehen damit als eigenständige Serie im Werksbestand und markieren einen Ort, an dem Beziehung selbst zur malerischen Methode wird.

 

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